Jeder hat für sich das Beste gegeben und seine Meinung vertreten. Ich persönlich hätte mich für Friedrich Merz entschieden, was auch die Meinung des Grünberger CDU-Vorstands war. Daher hatte sich die CDU Grünberg schon im März 2020 mehrheitlich für ihn ausgesprochen. Deshalb bin ich von dem Wahlergebnis enttäuscht, sehe aber weiterhin das große Ganze für die Partei selbst. Die Halbierung der AfD, wie sie Merz angekündigt hat, wird Laschet nicht hinbekommen. Daher wird es für die CDU weiterhin schwer werden. Durch die Wahl unter drei Kandidaten und deren motivierenden und positiven Wahlkämpfen hat man aber auch gemerkt, dass die Basis wachgerüttelt wurde. Wir diskutieren wieder über Personen und Themen. Das macht Volkspartei aus. Der neue Bundesvorsitzende muss nun jeden Parteiflügel und jede Strömung zusammenhalten. Ebenfalls soll er sich in der aktuellen Corona-Pandemie klar und deutlich positionieren. Die Menschen wollen klare Aussagen und kein Lockdown-Light hin oder her. Letztendlich müssen wir aber geschlossen nach vorne schauen, die Pandemie bekämpfen und abwarten, wer Unions-Kanzlerkandidat wird. Das wird viel ausmachen, für wen wir im Herbst die Plakate aufhängen.“

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