Dorfgemeinschaftshaus Reinhardshain modernisiert

Die erste Station war das Dorfgemeinschaftshaus, hier konnte Ortsvorsteher Rüdiger Hefter berichten, dass der Boden im Saal erneuert wurde, sowie die Bücherei. Dort war allerdings ein Problem aufgetreten, welches erst einmal beseitigt werden musste. Das Dach war noch mit Stroh gedämmt und auch die Elektrik war noch von damaligen Zeiten. Nun freut man sich über ein dichtes Dach, eine helle Decke und eine einwandfreie Elektrik die im ganzen Gebäude erneuert wurde. Geplant werden sollen ebenfalls neue Außenjalousien und neue Türen für das DGH.

Vorplatz des Dorfgemeinschaftshaus soll ertüchtigt werden

Der Vorplatz am Dorfgemeinschaftshaus ist das nächste Projekt. Der Vorplatz soll neugestaltet werden. Die Altglascontainer sind umgezogen und stehen nun am DGH, mit dem neuen Standort ist man dennoch nicht ganz zufrieden, da die Container und die Mülltonnen Parkplätze einnehmen.

Aushängeschild der Dorfplatz

Weiter ging es zum neu gestalteten Dorfplatz mit dem „Reinhardshainer Buchfinken“ in der Mitte. Dieser wird jetzt durch zwei Strahler angeleuchtet, diese werden durch eine Solarplatte mit Strom versorgt. Das Dach der Feuerwehr ist endlich dicht, hier war der Übergang von DGH zum Dach undicht und es tropfte rein. Der Kindergarten ist mit einem neuen Spielgerät, einem Piratenschiff, ausgestattet. Auch der Sitzplatz, gestiftet von der Schutzgemeinschaft Wasser und Wald Reinhardshain, ist fertig gestellt und lädt zum gemütlichen Treffen ein. Die Dorfmitte ist rundum gelungen.

Neues Baugebiet

Durch den Hohlgraben hoch in die Dienbergstraße ging es im Anschluss. Die dortige Baustelle weitet sich allerdings zu einem viel bewachsenen Abenteuerspielplatz aus, der ganz bestimmt nicht für Kinder ist. Hier soll ab nächstes Jahr die Erschließung des neuen Baugebietes beginnen. „Ein Schandfleck weniger in unsere Großgemeinde“, so Marcel Schlosser. Neben den vielen Guten Seiten im Dorf, gibt es doch leider auch einige Hausbesitzer die es mit der Pflege der Gehwege und der Sauberkeit nicht so handhaben. Hier sollten die Hausbesitzer durch die Stadt angeschrieben werden.

Autobahnzufahrt und Lärm der Autobahn

Die Mauer im unteren Bereich der Dienbergstraße wurde vor einigen Jahren saniert und hält stand, hier hat man einen tollen Ausblick ins Grüne. Dieser wird aber durch die immer lauter werdenden Autobahngeräusche getrübt. Ein Reinhardshainer Bürger gab daraufhin der CDU Grünberg einen Brief mit, es geht um die Autobahnzufahrt: „Die Auf- und Abfahrt der Raststätte war früher ein Lockangebot für Bauplätze in Reinhardshain. Aber nach dem Ausbau der Autobahn und neuen Richtlinien, dürfen die Auffahrten nicht mehr offiziell genutzt werden. Dies liegt einigen Anwohnern im Argen. Gerne möchte man der Umwelt zugutekommen, CO² einsparen. Dennoch wird man teuer bestraft, wenn man die Auffahrt vor der Haustür nutzt und nicht noch erst nach Reiskirchen oder hinter Beltershain fährt um auf die Autobahn zu kommen.“ Man wird diesen Brief und die Bitte der Reinhardshainer Bürger an den Bundeskanzleramtsminister Dr. Helge Braun weiterleiten.

Geplante Windräder in der Gemarkung Reinhardshain

CDU-Vorsitzender Marcel Schlosser fragte nach den geplanten Windrädern in Reinhardshain nach. Ortsvorsteher Rüdiger Hefter teilte mit, dass aktuell noch ein Gutachten ausstehen würde. Die CDU Grünberg sieht die Bebauung der Windräder eher kritisch an. Hier fehlt Transparenz seitens des Landes Hessen gegenüber dem Bürger vor Ort. Wir sind nicht gegen die Energiewende, sondern wie man die Energiewende entscheidend und nachhaltig vor Ort gestalten kann. Hier sollte man zum Beispiel eher auf Photovoltaik setzen und nicht das Naherholungsgebiet Wald mit neuen Wegen durchpflügen. Aber hier wird sich die CDU Grünberg, die sich aktuell im Programmprozess für die Kommunalwahl 2021 befindet, ausführlich mit beschäftigten.

Engagierte Dorfbewohner und Ortbeirat

Reinhardshain hat sich in den letzten vier Jahren zu einem hübschen, gemütlichen Dorf entwickelt. Durch viel Eigenleistung der Bürger und die Unterstützung vom Ortsbeirat, an dessen Spitze Ortsvorsteher Rüdiger Hefter, der seit neun Jahren im Amt ist, konnte viel dazu beigetragen werden. Aber Müde werden die Reinhardshainer nicht, einige Ideen werden noch umgesetzt werden.

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